Stolpersteine im Kreuzviertel

Winterspaziergang der kfd führte zu einem dunklen Kapitel der Stadtgeschichte

Der diesjährige Winterspaziergang der kfd des (ehemaligen) Pastoralverbundes Mitte-Südwest führte am Freitag, dem 23. Januar 2026 ins Kreuzviertel. Auch hier sind einige der vom Künstler Gunter Demnig initiierten „Stolpersteine“ verlegt, die an die jüdischen Mitbürger erinnern, die im „Dritten Reich“ dem Holocaust zum Opfer gefallen sind.

Während der etwa einstündigen Tour durch das heimische Viertel rund um die Kreuzkirche wurde die lange Geschichte der Juden in Dortmund vorgestellt, insbesondere aber die Lebensgeschichten der hier in den dreißiger Jahren wohnenden jüdischen Einwohner. Auf dem Vincke-Platz wurde ihrer in einer kleinen Andacht gedacht.

Der Spaziergang endete im Gemeindehaus von Heilig Geist, wo es Glühwein und Punsch gab, um sich aufwärmen und wo der Tag mit Gesprächen über das Erlebte ausklingen konnte.

Weitere Informationen zur Kunstaktion sind auf der Website KunstDenkmal Stolpersteine“ zu finden.

Foto: Die Stolpersteine für Helene und Emanuel Goldschmidt in der Redtenbacherstraße

(Fotos: Dieter Schütze)